Mit insgesamt 124 Anlässen im Jahr 2024 hat das DOCK8 seine Bedeutung als Ort der Kultur in der Stadt Bern weiter ausgebaut. Es sind dies doppelt so viele Veranstaltungen wie im Vorjahr. Insgesamt wurden 4'270 Gäste willkommen geheissen.

Engagement und Begegnungen im Quartier
Besonders erfreulich ist die Bandbreite der Veranstaltungen sowie die Initiative und Partizipation vieler Menschen aus der Nachbarschaft, der Siedlung und von Kund*innen von Wohnenbern. Die Begegnungen zwischen Künstler*innen, Gästen des DOCK8 sowie Bewohner*innen aus dem Quartier und der Stadt sind inspirierend und bereichernd. Sie ermöglichen Teilhabe, insbesondere für jene, die nicht selbstverständlich Zugang zu sozialen und kulturellen Angeboten haben. Die offene Atmosphäre im DOCK8 schafft einen Ort, an dem sich alle willkommen fühlen und unkomplizierte Unterstützung jederzeit gegeben ist.
Highlights aus dem Team
Das Soziokulturteam besteht aus Mitarbeitenden aller drei Trägerorganisationen. Hier ein Einblick in einige der vielen Höhepunkte aus dieser Arbeit:
Janina Gonnella, Sozialarbeiterin bei Wohnenbern, organisierte das Sommerbräteln mit Kund*innen von Wohnenbern. Sie war begeistert von den vielen schönen Begegnungen.
Die Kinder- und Jugendsachenbörsen und der Free Shop von Marie-Louise Fries, Sozialarbeiterin der Kirchgemeinde Frieden, schuf neue Begegnungsräume.
In den Philo-Kafis, welche ein Kunde von Wohnenbern ins Leben rief, stand der Austausch im Zentrum. Moderiert wurden sie von Pfarrer Christian Walti der Kirchgemeinde Frieden.
Für grosse Begeisterung sorgten die kostenlosen Haarschnitt-Events mit der Initiative cut’n’go vom Hiphopcenter Bern.
Die Theatergruppe «das Ventil» war mit ihrem eindrücklichen Theaterabend „Hochhinaus“, organisiert von Andrea Meier, kath. Kirche Region Bern, zu Gast und beglückte ein sehr durchmischtes Publikum.
Ausstellungen 2024
Kunst und Kreativität hatten auch letztes Jahr einen festen Platz im DOCK8. Dazu fanden acht Ausstellungen statt:
Fanny Hartmann präsentierte ihre beeindruckenden Zeichnungen, während die Heilpädagogische Schule Lyss mit Weihnachtsgeschichten der Kinder berührte. Stefan Gasser stellte Landschaften aus seinem Leben aus, Peter Lauener Graffitis der alten Warmbächlibrache und Aufnahmen weiterer beeindruckender Orte. Lydias Viren und Bakterien faszinierten jung und alt.
Gemeinsame Treffen mit nachhaltiger Wirkung
Veranstaltungen, die aufeinander aufbauen und langfristige Verbindungenfördern, spielen im DOCK8 eine bedeutende Rolle. Die Lesungen mit Nelly Schenk (ATD Vierte Welt) schufen wertvolle Räume für Reflexion und Austausch. Mental Health Workshops sensibilisierten für psychische Gesundheit und gaben Impulse für die Weiterentwicklung. Das «Pix Mix» zum Thema «Hesch Zyt?» aus unserem Netzwerk Nachhaltigkeit, das von Anouk Haehlen und Zoe Lehmann der katholischen Kirche getragen wird, bot spannende Einblicke und neue Perspektiven für einen bewussten Alltag.
Solimenüs - Zugang für alle
Mit den Solimenüs schafft das DOCK8 Zugang zu einem Restaurant für Menschen, die sich ein Essen auswärts sonst nicht leisten können. Diese Mahlzeiten bieten nicht nur eine warme Speise, sondern auch einen Ort der Begegnung, an dem alle willkommen sind. So ermöglicht der Gastronomiebetrieb soziale Teilhabe und Gemeinschaft auch über den Genuss von Essen hinaus. Täglich serviert das Gastroteam im Durchschnitt fünf Solimenüs.
Blick nach vorne
Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr viele Menschen zusammenzubringen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und Teilhabe für alle zu ermöglichen. Mehr zu unserem Programm finden Sie hier.

Nicole Wehinger